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Satzung und Vereinsordnung

Die Satzung (HTML)

Die Vereinsordnung (Link)



Satzung
 
(Stand Mai 2009)
 
  
Inhalt
 
§1    Name und Sitz   
§2    Vereinszweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit, Gemeinnützigkeit 
§3    Geschäftsjahr  
§4    Mitgliedschaft  
§5    Erwerb der Mitgliedschaft
§6    Beendigung der Mitgliedschaft 
§7    Rechte und Pflichten der Mitglieder 
§8    Maßregelungen, Ordnungsmaßnahmen 
§9    Organe des Vereins
§10  Mitgliederversammlung
§11  Stimmrecht und Wählbarkeit
§12  Der Vorstand 
§13  Mitgliedsbeiträge und Kassenprüfung
§14  Auflösung des Vereins
§15  Inkrafttreten der Satzung


§ 1
Name und Sitz

 
(1) Der Verein führt den Namen „Bowlingfreunde – Schwerin e.V.“ und hat seinen Sitz in Schwerin. Das Vereinslokal wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt.
 
(2) Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schwerin eingetragen
 
 
§ 2
Vereinszweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit, Gemeinnützigkeit

 
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausübung des Bowlingsportes, insbesondere
  • bei der Jugendarbeit,
  • beim Breitensport und
  • bei Vergleichswettkämpfen
 
(2) Der Verein hat den Charakter der Gemeinnützigkeit im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO) vom 16. März 1976 (BGBI. I S. 613) in der zurzeit geltenden Fassung. Der Verein ist selbstlos und verfolgt ausschließlich seine satzungsgemäßen Zwecke (§§ 55, 56, AO).
 
(3) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
 
§ 3
Geschäftsjahr

 
(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Gründung des Vereins und endet mit Ablauf des 31. Dezember 2007.


§ 4
Mitgliedschaft

 
(1) Der Verein besteht aus
a) ordentlichen Mitgliedern, die das 18. Lebensjahr  vollendet haben
b) jugendlichen Mitgliedern ab dem 11. bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres
c) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres und Personen, die die Geschäftsfähigkeit nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) nicht besitzen
d) fördernden Mitgliedern und
e) Ehrenmitgliedern.
 
 
§ 5
Erwerb der Mitgliedschaft

 
(1) Dem Verein kann jede natürliche und juristische Person als Mitglied angehören. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar oder vererbbar.
 
(2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Dem Antragsteller ist die Mitgliedschaft schriftlich zu bestätigen.  Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet werden muss, steht dem Antragsteller das Recht der Berufung zu. Die Berufung ist nach Bekanntgabe (§ 6 Abs. 3) der Ablehnung schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Berufung entscheidet die nächste ordentliche  Mitgliederversammlung endgültig. Auch hier brauchen Gründe nicht genannt zu werden.
 
(3) Bei jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18.Lebensjahres, ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
 
 
§ 6
Beendigung der Mitgliedschaft

 
(1) Die Mitgliedschaft der Mitglieder erlischt durch
a) Austritt;
b) Ausschluss;
c) Streichung von der Mitgliederliste;
d) Tod, bei juristischen Personen mit Verlust der Rechtsfähigkeit.
 
(2) Der Austritt ist nur zum Monatsende möglich. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate. Die Frist ist nur gewahrt, wenn die schriftliche Austrittserklärung rechtzeitig beim Vorstand eingeht.

(3)  Ein Mitglied kann nach Beschluss vom Vorstand ausgeschlossen werden, wegen 
a) erheblicher Verletzungen gegen die Vereinssatzung oder die Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
b) eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens;
c) wegen unehrenhaften, den Verein schädigenden Handlungen.
 
Dem betroffenen Mitglied ist vor der Entscheidung über den Ausschluss Gelegenheit zu geben sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Beratung des Vorstandes unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung bzw. Aushändigung.  Die Entscheidung des Vorstandes ist gegenüber dem Mitglied schriftlich bekannt zu geben, der Ausschluss ist zu begründen. Der Bescheid über den Ausschluss ist dem Betroffenen per eingeschriebenen Brief zuzustellen oder gegen Nachweis auszuhändigen. Der Widerspruch ist innerhalb von vier Wochen nach Absendung bzw. Aushändigung der Entscheidung schriftlich beim Vorstand einzureichen. 
Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. 
Bis zur Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
 
(4) ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn er trotz Mahnung mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein mehr als sechs Monate im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung der Mahnung drei Wochen verstrichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen. Sollte dieses nicht möglich sein, sind die gründe schriftlich festzuhalten. Gegen die Streichung von der Mitgliederliste stehen dem Betroffenen keine Rechtsmittel zu.
 
(5) Beim Ausscheiden von minderjährigen Mitgliedern sind die gesetzlichen Vertreter vom Vorstand zu benachrichtigen, wenn diese nicht unmittelbar am Verfahren beteiligt gewesen sind. Hierüber ist Nachweis zu führen.

(6) Die Beitragspflicht bleibt bis zur Beendigung der Mitgliedschaft bestehen. Bereits gezahlte Beiträge, Umlagen etc. werden nicht erstattet.  Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes gegen den Verein müssen innerhalb von drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft schriftlich beim Vorstand geltend gemacht werden.
 
(7) Der Verein besteht auch im Falle des Ausscheidens von Mitgliedern unter den verbleibenden Mitgliedern fort. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Ein Anspruch auf Auseinandersetzung besteht nicht.

 
§ 7
Rechte und Pflichten der Mitglieder

 
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den
Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Dieses gilt auch für die Sitzungen
des Vorstandes. Sie sind über alle Aktivitäten, die von Bedeutung sind, vom
Vorstand oder einer beauftragten Person zu unterrichten. Form und Art der
Unterrichtung wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt.
 
(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend dieser Satzung und den
weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Sie haben sich allen den
Verein schädigenden Aktivitäten zu enthalten. Die Mitglieder sind zur
gegenseitigen Rücksichtsnahme, Kameradschaft und sportlichen Verhalten
verpflichtet.
 
(3) Die Mitglieder haben die Mitgliedsbeiträge und sonstigen finanziellen
Leistungen rechtzeitig zu erbringen. Das Vereinseigentum ist pfleglich zu
behandeln.
 
 
§ 8
Maßregelungen, Ordnungsmaßnahmen

 
(1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung, gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung, vom Vorstand folgende Ordnungsmaßnahmen/Maßregelungen verhängt werden:
 
a) mündlicher Verweis,
b) schriftlicher Verweis,
c) Strafgelder
d) sofortiger Ausschluss vom Sporttreiben und/oder einzelnen Veranstaltungen,
e) Verbot der Teilnahme am Sporttreiben und/oder den Veranstaltungen des Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen,
f) Ausschluss bzw. Streichung von der Mitgliederliste.
 
Die Art und der Umfang der Maßregelung sind dem betreffenden Mitglied mit Ausnahme der Buchstaben a) und c) schriftlich zuzustellen (§ 6). Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen eine Maßregelung bzw. Ordnungsmaßnahme Widerspruch nach den Bestimmungen dieser Satzung einzulegen. Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
 
 
§ 9
Organe des Vereins

 
(1) Die Organe sind
 a) die Mitgliederversammlung und
b) der Vorstand.
 
 
§ 10
Die Mitgliederversammlung
 

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) findet mindestens einmal jährlich statt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung durch Aushang im Vereinslokal einberufen. Anträge auf Satzungsänderungen sind in der Einladung wörtlich aufzuführen.
 
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von vier Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder es ein drittel der stimmberechtigten Mitglieder beantragen. 
Jedes stimmberechtigte Mitglied kann eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Antrag ist spätestens eine Woche, bei Satzungsänderungen  mindestens vier Wochen, vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zugeben. Über Anträge aus der Mitgliederversammlung, die auf die Ergänzung der Tagesordnung lauten, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
 
(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein halb aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der zweiten Einladung hinzuweisen. 

(4) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder diese beantragen. Wahlen werden geheim durchgeführt, wenn dieses beantragt wird.
 
(5) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Es dürfen Beschlüsse nicht gefasst werden, wenn auf den Inhalt der Beschlussfassung vom Grunde her in der  Tagesordnung nicht hingewiesen wurde bzw. dieses nicht in die Tagesordnung aufgenommen wurde. 
Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei viertel aller stimmberechtigten Mitglieder, erforderlich. Eine Änderung der Aufgaben (Zweck) des Vereins kann nur mit den Stimmen aller stimmberechtigten Mitglieder, beschlossen werden (§ 33 BGB).
 
(6) Bei Wahlen ist gewählt, wer die meisten Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit wird eine Stichwahl durchgeführt. Wird erneut Stimmengleichheit erzielt, entscheidet das zu ziehende Los.
 
(7) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen, das von dem Protokollführer zu unterzeichnen und von dem Versammlungsleiter gegenzuzeichnen ist. Die Niederschrift zur nächsten Mitgliederversammlung gemäß § 7 bekannt zugeben und gilt, wenn kein Widerspruch erhoben wird, als genehmigt. 
 
(8) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:
 
a) Genehmigung des Arbeitsplanes/Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr und des Verfügungslimits des Vorstandes,
b) Festsetzung des Jahresmitgliedbeitrages, Umlagen und deren Fälligkeit,
c) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,
d) Entgegennahme des Kassenberichtes,
e) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
f) Entlastung des Vorstandes nach Abnahme des Jahresberichtes, des Kassenberichtes und der Berichtes der Kassenprüfer,
g) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder, Erweiterung und Verkleinerung des Vorstandes,
h) Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
i) Ernennung von Ehrenmitgliedern,
j) Wahl der nicht dem Vorstand angehörender Kassenprüfer, die zur Entlastung des Vorstandes die Kassengeschäfte des abschließenden Geschäftsjahres prüfen,
k) Beschlussfassung über behandelte Anträge
l) Beschlüsse nach § 5, § 6, § 8, und § 10
m) Festlegung des Vereinslokals (§ 1)
n) Beschlüsse über die Änderung des Vereinszweckes (§ 2)
o) Beschlüsse über die Auflösung des Vereins (§13).
 
 
§ 11
Stimmrecht und Wählbarkeit

 
(1) Ordentliche Mitglieder laut § 4 (1) a, Jugendliche im Sinne des § 4 (1) b, die das 10. Lebensjahr vollendet haben und fördernde Mitglieder nach § 4 (1) d besitzen Stimm- und Wahlrecht.
(2) Das Stimm- und Wahlrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
(3) Ausgenommen davon ist der Jugendwart, der ausschließlich von jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gewählt werden darf und selbst das 21. Lebensjahr nicht übersteigt.  
 
 
§ 12
Der Vorstand

 
(1) Der Vorstand besteht aus
 
a) dem 1. Vorsitzenden,
b) dem 2. Vorsitzendem,
c) dem Kassenwart,
d) dem 1. Beisitzer,
e) dem 2. Beisitzer und
f) dem Jugendwart.
 Der Vorstand kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung um Beisitzer vergrößert bzw. verkleinert werden.
 
(2) Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung für eine zweijährige Amtszeit gewählt und bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Vorstandsmitglieder müssen ordentliche Vereinsmitglieder (§ 4 a) sein. Die Wiederwahl ist jeweils möglich.
 
(3) Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung.  Insbesondere sind die Aufgaben des Vorstandes
 
a) Vorbereitung der Versammlungen und Veranstaltungen,
b) Einleitung der Maßnahmen des Vereins zur Erfüllung der Ziele und Aufgaben des Vereins,
c) Treffen der erforderlichen Maßnahmen zur Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
d) Aufstellung des Arbeitsplanes/Haushaltsplanes,
e) Verwaltung der Einnahmen (Vereinsvermögen) einschließlich der Rechnungslegung gegenüber Der Mitgliederversammlung (§ 63 Abs. 1 AO),
f) Vorschlag der Ehrenmitgliedschaft,
g) Beschlüsse über die Aufnahme (§ 5), den Ausschluss von Mitgliedern (§ 6),
h) Unterrichtung der Mitglieder gemäß dieser Satzung,
i) Maßregelungen und Ordnungsmaßnahmen (§ 8).
 
(4) Der Vorstand kann sich nach seiner Wahl eine Geschäftsordnung geben, die den Mitgliedern gemäß § 7 bekannt gegeben werden muss.
 
(5) Der 1. Vorsitzende oder zwei andere Mitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(6) Der Vorstand ist berechtigt, einen oder mehrere stimmberechtigte Vereinsmitglieder zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein schriftlich zu bevollmächtigen.
 
 
§ 13
Mitgliedsbeiträge und Kassenführung
 

(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge und Umlagen erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Umlagen, sowie deren Fähigkeit, werden gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt. 
Der Eingang der Zahlungen wird von dem Kassenwart überwacht.
 
(2) Zur Durchführung der Kassengeschäfte wird mindestens ein Vereinskonto auf den Namen des Vereins (§ 1) angelegt. Das Vereinskonto wird von dem 1. Vorsitzenden und dem Kassenwart geführt. Sie heben ordnungsgemäß über alle Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und der Mitgliederversammlung einen Kassen-/Rechenschaftsbericht zu erstellen. Die Kassengeschäfte müssen auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes oder der Kassenprüfer offen gelegt werden. 
Ausgaben dürfen nur von den in § 12 Abs. 5  genannten Verfügungsberechtigten ausgeführt werden.
 
 
§ 14
Auflösung des Vereins

 
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke einzuberufenden Mitgliederversammlung durch eine Mehrheit von mindestens drei viertel der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Wird die erforderliche Mehrheit nicht erreicht, ist unter Einhaltung einer Ladungsfrist von vier Wochen erneut eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Hier
genügt dann die drei viertel Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder (§ 41 BGB). Hierauf ist in der Einladung gesondert hinzuweisen.
 
(2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
 
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Warnitz 1960 e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
 
 
§ 15
Inkrafttreten

 
Diese Vereinssatzung trat mit ihrer Verabschiedung durch die Gründungsversammlung am 17.11.2007 in Kraft. 
Die Änderung der Vereinssatzung trat mit der Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung am 16.05.2009 in Kraft.
 
 
 
17.11.2007
 
 

Die Vereinsordnung

 

(Stand März 2008)

 

 
A. Allgemeines

B. Durchführung von Versammlungen/Sitzungen /Tagungen

   §1 Einberufung
   §2 Versammlungsleitung
   §3 Worterteilung und Rednerfolge
   §4 Wort zur Vereinsordnung
   §5 Beschlussfassung
   §6 Anträge
   §7 Anträge zur Vereinsordnung
   §8 Abstimmungen
   §9 Wahlen
   §10 Protokolle
 
C. Vorstandssitzungen 
   §1 Einberufung
   §2 Leitung der Sitzung
   §3 Öffentlichkeit
   §4 Beschlussfähigkeit/Stimmberechtigung
   §5 Abstimmungen
   §6 Niederschrift
   §7 Verhinderung des Vorsitzenden
 
D. Spielbetrieb       
   §1 Spielberechtigte Mannschaften
   §2 Mannschaftsaufstellung
   §3 Training/Meisterschaften
 
E. Beitragsordnung       
   §  1 Grundsatz
   §  2 Beschlüsse
   §  3 Beiträge
   §  4 Gebühren
   §  5 Vereinskonto
 
F. Finanzordnung       
   §1 Grundsätze der Wirtschaftlichkeit  und Sparsamkeit
   §2 Haushaltsplan
   §3 Jahresabschluss
   §4 Verwaltung der Finanzmittel
   §5 Erhebung und Verwendung der Finanzmittel
   §6 Zahlungsverkehr
   §7 Eingehen von Verbindlichkeiten
   §8 Spenden
   §9 Inventar
   §10 Zuschüsse
 
G. Strafenkatalog
 
H. Inkrafttreten


 
 A. Allgemeines
 
(1) Diese Vereinsordnung hat den Sinn, satzungsergänzend als nachrangige rechtsverbindliche Sammlung von Vereinsnormen weiterführende Regelungen zusammenzufassen. Sie wird von der Mitgliederversammlung erlassen. 
(2) Die Vereinsordnung ist Bestandteil der Beitrittserklärung. 
(3) Die Vereinsordnung tritt mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.03.2008 in Kraft. 

 
B. Durchführung von Versammlungen / Sitzungen / Tagungen
 
§ 1 Einberufung 
(1) Mitgliederversammlungen sind laut § 10 (1), (2) der Satzung vom Vorstand innerhalb einer Frist von vier Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen. 
(2) Vorstandssitzungen sind laut § 1 (1) unter Punkt C. Vorstandssitzungen dieser Vereinsordnung form- und fristlos, vom Vorsitzenden bei Bedarf oder wenn die Hälfte des Vorstandes dieses verlangen, einzuberufen.
 
§ 2 Versammlungsleitung
(1) Der Vorsitzende (Versammlungsleiter) eröffnet, leitet und schließt die Versammlungen. 
(2) Bei Verhinderung des Versammlungsleiters und seiner satzungsmäßigen Vertreter wählen die erschienenen Mitglieder aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Als Verhinderung gelten auch Aussprachen und Beratungen, die den Versammlungsleiter persönlich betreffen. 
(3) Der Versammlungsleiter kann das Wort entziehen, Ausschlüsse von Personen auf Dauer und auf Zeit vornehmen und Unterbrechungen oder Aufhebung der Versammlung anordnen. 
(4) Der Versammlungsleiter oder dessen Beauftragte prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung. Der Versammlungsleiter gibt die Tagesordnung bekannt. Über Einsprüche gegen die Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher Mehrheit. 
(5) Die Tagesordnungspunkte kommen in der vorgegebenen Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung. Der Versammlungsleiter kann eine Änderung der Tagesordnung vorschlagen und muss über diese Änderung abstimmen lassen. 
 
§ 3 Worterteilung und Rednerfolge 
(1) Bei mehreren Wortmeldungen ist eine Rednerliste aufzustellen. Die Eintragung erfolgt in der Reihenfolge der Wortmeldungen. 
(2) Das Wort erteilt der Versammlungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge der Meldung bzw. Rednerliste.
(3) Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihres Tagesordnungspunktes das Wort. Sie können sich auch außerhalb der Rednerliste zu Wort melden, ihrer Wortmeldung ist vom Versammlungsleiter nachzukommen. 
(4) Der Versammlungsleiter kann in jedem Fall außerhalb der Rednerliste das Wort ergreifen. 
 
§ 4 Wort zur Vereinsordnung 

(1) Das Wort zur Vereinsordnung wird außer der Reihenfolge der Rednerliste erteilt, wenn der Vorredner geendet hat. 
(2) Zur Vereinsordnung dürfen jeweils nur ein Für- und ein Gegenredner gehört werden. 
(3) Der Versammlungsleiter kann jederzeit, falls erforderlich, das Wort zur Vereinsordnung ergreifen und Redner unterbrechen. 
 
§ 5 Beschlussfähigkeit 
(1) Die Mitgliederversammlung ist laut § 10 (3) der Satzung beschlussfähig, wenn mindestens ein halb aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der zweiten Einladung hinzuweisen. 
(2) Die Vorstandssitzung ist laut § 4 (1) unter Punkt C. Vorstandssitzungen dieser Vereinsordnung beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Stimmberechtigt im Vorstand sind die erschienenen Mitglieder des Vorstandes. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen. 
 
§ 6 Anträge
(1) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen laut § 10 (5) der Satzung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Es dürfen Beschlüsse nicht gefasst werden, wenn auf den Inhalt der Beschlussfassung vom Grunde her in der Tagesordnung nicht hingewiesen wurde bzw. dieses nicht in die Tagesordnung aufgenommen wurde. 
(2) Anträge müssen eine Woche vor dem Versammlungstermin vorliegen, bei satzungsändernde Anträge vier Woche vor dem Versammlungstermin.  
(3) Die Anträge sind schriftlich und mit Begründung einzureichen. Anträge ohne Unterschrift dürfen nicht behandelt werden.
 
 § 7 Anträge zur Vereinsordnung 
(1) Über Anträge zur Vereinsordnung, auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit ist außerhalb der Rednerliste sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ein Gegenredner gesprochen haben. 
(2) Redner, die zur Sache gesprochen haben, dürfen keinen Antrag auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit stellen. 
(3) Die Namen der in der Rednerliste noch eingetragenen Redner sind vor der Abstimmung über einen Antrag, auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit vorzulesen.
 
 § 8 Abstimmungen 
(1) Vor Abstimmungen ist die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden Anträge deutlich bekannt zu geben. 
(2) Der Versammlungsleiter muss vor Abstimmung jeden Antrag nochmals vorlesen. 
(3) Bei Vorlage mehrerer Anträge zu einem Punkt ist über den weitestgehenden Antrag zuerst abzustimmen. Sollte unklar sein welcher Antrag der weitestgehende ist, entscheidet die Versammlung. 
(4) Über Zusatzanträge muss extra abgestimmt werden. 
(5) Abstimmungen erfolgen offen. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder diese beantragen. Wahlen werden geheim durchgeführt, wenn dieses beantragt wird. 
(6) Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, außer bei der satzungsabweichenden §§, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenenthaltung und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben. 
 
§ 9 Wahlen 
(1) Wahlen sind nur möglich, wenn sie satzungsgemäß vorgeschrieben sind oder durch das Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern  notwendig werden. Sie bei der Einberufung bekannt gegeben werden und auf der Tagesordnung stehen. 
(2) Beschließt die Versammlung nichts anderes, sind die Wahlen grundsätzlich offen in der satzungsmäßig vorgeschriebenen Reihenfolge vorzunehmen. 
(3) Der Versammlungsleiter zählt die abgegebenen Stimmen. 
(4) Die Prüfung des zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten auf die satzungsgemäßen Anforderungen erfolgt vor dem Wahlgang durch den Vorstand. Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Versammlungsleiter vor der Abstimmung dessen Zustimmung als schriftliche Erklärung vorliegt. 
(5) Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie kandidieren und nach ihrer Wahl, ob sie das Amt annehmen. 
(6) Das Wahlergebnis wird vom Versammlungsleiter festgestellt und seine Gültigkeit ausdrücklich für das Protokoll vorgelesen. 
(7) Scheiden Mitglieder des Vorstandes während der Legislaturperiode aus, beruft der Vorstand auf Vorschlag des betreffenden Gremiums ein geeignetes Ersatzmitglied bis zur nächsten festgelegten Wahl. 
 
§ 10 Protokolle
Protokolle sind innerhalb von zwei Wochen den Versammlungsleiter und dem Vorstand zuzustellen. Sie sind vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.
 
 
C. Vorstandssitzungen
 
§ 1 Einberufung 
(1) Die Einberufung der Vorstandssitzung erfolgt durch den Vorsitzenden bei Bedarf oder wenn die Hälfte des Vorstandes dieses verlangen. Die Einberufung der Vorstandssitzung kann form- und fristlos erfolgen. 
(2) Anträge an den Vorstand können nur von den Vorstandsmitgliedern eingebracht werden.
 
§ 2 Leitung der Sitzung
Die Sitzung des Vorstandes wird durch den Vorsitzenden geleitet. Der Sitzungsleiter kann für einzelne Tagesordnungspunkte die Versammlungsleitung auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen.
 
§ 3 Öffentlichkeit 
(1) Die Sitzungen des Vorstandes sind nur für Vereinsmitglieder öffentlich. 
(2) Auf Einladung des Vorsitzenden oder auf Beschluss des Vorstandes können an der Sitzung bei Bedarf Nichtmitglieder teilnehmen. Beschlüsse und Beratungsergebnisse der Vorstandssitzungen sind vertraulich zu behandeln. 
 
§ 4 Beschlussfähigkeit / Stimmberechtigung 
(1) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Stimmberechtigt im Vorstand sind die erschienenen Mitglieder des Vorstandes. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen. 
(2) Nimmt ein Mitglied des Vorstandes bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds vorübergehend mehrere Aufgabenbereiche wahr, kommt ihm bei Abstimmungen lediglich eine Stimme zu. 
(3) An Beschlüssen über Sachverhalte, an denen einzelne Vorstandsmitglieder direkt oder indirekt persönlich beteiligt sind, entscheidet über die Befangenheit und die Ausschließung der anwesende Vorstand mehrheitlich.

§ 5 Abstimmungen 
(1) Abstimmungen im Vorstand erfolgen offen durch Handzeichen. Geheim ist abzustimmen, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder dieses beantragen. 
(2) Bei Abstimmungen gibt der Vorsitzende, dessen Stimme bei Stimmengleichheit den Ausschlag gibt, seine Stimme zuletzt ab. 
(3) Über jeden Beratungsgegenstand ist gesondert abzustimmen. Für die Beratungsgegenstände ist grundsätzlich die vorher festgelegte Reihenfolge maßgebend. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei der Stimmenauswertung werden ungültige Stimmen oder Stimmenthaltung nicht mitgezählt. 
 
§ 6 Niederschrift 
Über die in der Vorstandssitzung gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das von dem Vorsitzenden zu unterzeichnen und jedem Vorstandsmitglied in Kopie auszuhändigen ist.
 
§ 7 Verhinderung des Vorsitzenden 
Soweit der Vorsitzende rechtlich oder tatsächlich an der Wahrnehmung der vorstehenden Aufgaben verhindert ist, wird er durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. 

 
D. Spielbetrieb
 
§ 1 Spielberechtigte Mannschaften 
Der Vorstand entscheidet,  wie viele Mannschaften für den offiziellen Spielbetrieb beim zuständigen Verband angemeldet werden. 
 
§ 2 Mannschaftsaufstellung 
(1) Über die Zusammensetzung der Mannschaften entscheidet in letzter Instanz der Vorstand. Vorschläge der Spieler werden dabei möglichst beachtet. 
(2) Die Mannschaftskapitäne und deren Stellvertreter werden innerhalb der entsprechenden  Mannschaften gewählt. 
(3) Die Entscheidung über die Mannschaftsaufstellung am Spieltag liegt beim jeweiligen Mannschaftskapitän bzw. dessen Stellvertreter. 
 
§ 3 Training / Meisterschaften 
(1) Es ist Pflicht beim Training oder anderen Spielen pünktlich zu erscheinen. 
(2) Tabakgenuss ist gemäß dem Jugendschutzgesetz einzuhalten. Vor und während des Trainings und Wettkämpfen ist absolutes Alkoholverbot, sowie Einnahme von sonstigen berauschenden Mitteln. Es ist eine Raucherpause von zehn Minuten gestattet. 
(3) Bei Verspätungen oder Nichtteilnahme muss dies dem Trainingsleiter oder Mannschaftskapitän rechtzeitig mitgeteilt werden.
 
 
E. Beitragsordnung
 
§ 1 Grundsatz 
Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die Beitragsverpflichtungen der Mitglieder sowie die Gebühren und Umlagen. Sie kann nur von der Mitgliederversammlung des Vereins geändert werden. 
 
§ 2 Beschlüsse
(1) Die Mitgliederversammlung beschließt die Höhe des Beitrags, die Aufnahmegebühr und Umlagen. Der Vorstand legt die Gebühren fest. 
(2) Die festgesetzten Beträge werden bis zum 1. Januar des folgenden Jahres erhoben, in dem der Beschluss gefasst wurde. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann auch ein anderer Termin festgelegt werden. 
 
§ 3 Beiträge  

Klasse Beitrags-/Mitgliedsform      Beitragshöhe
1 Kinder bis 14 Jahre       5,00 €
2 Jugendliche bis 18 Jahre 7,50 €
3 Kinder bis zum 14. Lebensjahr, deren Familie ein vollzahlendes 
Vereinsmitglied angehört
3,50 €
4 Mitglieder ab 18 Jahre    10,00 €
5 fördernde Mitglieder     10,00 €
6 Ehrenmitglieder      frei
7 Trainingsbeitrag     20,00 €



 
     
 


(1) Änderungen der persönlichen Angaben sind schnellstmöglich mitzuteilen. 
(2) Der Mitgliedsbeitrag enthält die Beträge für die Sportversicherung des Landessportbundes Mecklenburg – Vorpommern e.V. und der GEMA. 
(3) Der Mitgliedsbeitrag wird durch Einzugsermächtigung zum 15. jeden Monats vom Girokonto abgebucht oder ist bis zum 15. jeden Monats in die Kasse einzuzahlen. Es besteht die Möglichkeit der Einzahlung der Mitgliedsbeiträge monatlich, halbjährlich oder jährlich, jeweils im Voraus. 
(4) Der Trainingsbeitrag gewährt ein finanziell abgedecktes Training des gesamten Vereins. Dieser Beitrag ist zum ersten Training eines jeden Monats beim Kassenwart bar abzugeben. Bei Abwesenheit muss dafür Sorge getragen werden, dass dieser Beitrag den Kassenwart erreicht. 
(5) Bei Mahnungen werden Mahngebühren von 5 € pro Mahnung erhoben. 

§ 4 Gebühren
einmalige Aufnahmegebühr  10,00 € 
Schnupperstunde     5,00 €
 
(1) Für zusätzliche Sportangebote (Sportkurse, Trainernutzung usw.) können gesonderte Gebühren erhoben werden, die im Einzelnen festzulegen sind.
(2) Die Beitrags-, Gebühren und Umlagenerhebung erfolgt durch Datenverarbeitung (EDV). Die personengeschützten Daten der Mitglieder werden nach dem Bundesdatengesetz gespeichert.
 
§ 5 Vereinskonto
 
  Bank  Deutsche Kreditbank
  BLZ  120 300 00
  Konto  1001163805
 
Überweisung auf andere Konten sind nicht zulässig und werden nicht als Zahlungen anerkannt.
 
 
F. Finanzordnung
 
§ 1 Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
 
(1) Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen, das heißt, die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erzielten und erwarteten Erträgen stehen. 
(2) Für den Gesamtverein gilt generell das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des Haushaltsplanes. 
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.  
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
 
§ 2 Haushaltsplan
(1) Für jedes Geschäftsjahr muss vom Vorstand ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Der Haushaltsplan muss sich in seinem Aufbau nach dem Kontenplan des Vereins richten. 
(2) Der Haushaltsplanentwurf des Vereins wird im Vorstand beraten. Der Haushaltsplanentwurf ist bis zum Mitte November fertig zu stellen. Die Beratung über den Entwurf findet bis zur zweiten Dezemberwoche statt. 
(3) Vom Verein werden folgende Verwaltungsaufgaben übernommen und im Haushaltsplan aufgeführt:
a. Sportstätten – Benutzungsgebühren für Training und Pflichtspielbetrieb
b. Übungsleiter – Ausbildung
c. Zuschuss für langlebige Sportgeräte und Investitionsgüter  d. Beiträge an die Fachverbände
e. Versicherungen und Steuern
f. Reisekosten zur Teilnahme an Lehrgängen und Tagungen
g. Aufwendungen für Ehrungen
h. Kosten der Geschäftsführung
i. Betriebs- und Energiekosten
j. Kosten für die Durchführung von Wettkämpfen
k. Kosten für die Übungsleitervergütung
l. Kosten für die Anschaffung von Sportgeräten
m. Kosten für die Anschaffung von Sportkleidung
n. Fahrgeldentschädigung
o. Spielerspesen
p. Werbekosten
q. Strafgelder
r. Startgebühren und Spieler – Rankingkarten
s. Geschenke
t. Gesellige Veranstaltungen
u. Trainingslager, Ausflüge und ähnliches
 
(4) Wenn die zur Verfügung stehenden Finanzmittel langfristig überzogen wurden werden höhere Beiträge festgesetzt. 
 
§ 3 Jahresabschluss 
(1) Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Gesamtvereins für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss muss darüber hinaus eine Schulden- und Vermögensübersicht enthalten sein. 
(2) Der Jahresabschluss ist von zwei gewählten Kassenprüfern zu prüfen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, regelmäßig und unangemeldet Prüfungen durchzuführen. Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanzordnung. 
(3) Der Jahresabschluss wird nach Fertigstellung aufgelegt. Der Zeitraum der Einsichtnahme wird bekannt gegeben.
 
§ 4 Verwaltung der Finanzmittel 
(1) Alle Finanzgeschäfte werden über die Vereinshauptkasse abgewickelt. 
(2) Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse. 
(3) Alle Einnahmen und Ausgaben werden vom Kassenwart verbucht. 
(4) Zahlungen werden vom Kassenwart nur geleistet, wenn sie nach § 6 dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind, und im Rahmen des Haushaltsplanes noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen. 
(5) Der Kassenwart ist für die Einhaltung des Haushaltsplanes verantwortlich. 
(6) Sonderkonten bzw. Sonderkassen können vom Vorstand auf Antrag, in Ausnahmefällen und zeitlich befristet, genehmigt werden (z.B. bei Großveranstaltungen, die nicht vom Gesamtverein ausgerichtet werden). Die Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben ist mit dem Kassenwart vorzunehmen. Die Auflösung der Sonderkonten muss in diesen Fällen spätestens zwei Monate nach Beendigung der Veranstaltung erfolgen. 
(7) Die Vereinskasse hat der Kassenwart in seiner privaten Unterkunft, sowie alle EC – Karten für das geführte Girokonto. 
 
§ 5 Erhebung und Verwendung der Finanzmittel 
(1) Alle Mitgliedsbeiträge werden vom Verein erhoben und verbucht. 
(2) Überschüsse aus sportlichen und geselligen Veranstaltungen werden über die Vereinshauptkasse verbucht.  
(3) Trikot – Werbung muss aus steuerlichen Gründen direkt über die Vereinshauptkasse abgewickelt werden. 
(4) Die Finanzmittel sind entsprechend § 2 dieser Finanzordnung zu verwenden.
 
§ 6 Zahlungsverkehr 
(1) Der gesamte Zahlungsverkehr wird über die Vereinshauptkasse und vorwiegend bargeldlos abgewickelt. 
(2) Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Mehrwertsteuer und den Verwendungszweck enthalten. 
(3) Bei Gesamtabrechnungen muss auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege vermerkt werden. 
(4) Vor der Anweisung eines Rechnungsbetrages durch den Kassenwart muss der Vorstandsvorsitzende die sachliche Berechtigung der Ausgaben durch seine Zustimmungen bestätigen. 
(5) Die bestätigten Rechnungen sind dem Kassenwart, unter Beachtung von Skonto – Fristen rechtzeitig zur Begleichung einzureichen. 
(6) Wegen des Jahresabschlusses sind Barauslagen zum 30.12. des auslaufenden Jahres beim Kassenwart abzurechnen. 
 
§ 7 Eingehen von Verbindlichkeiten 
(1) Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten im Rahmen des Haushaltsplanes ist im Einzelfall vorbehalten:
a. dem 1. Vorsitzenden bis zu einer Summe von 100,- €
b. dem Vorstand bis zu einem Betrag von 1.000,- €
c. der Kassenwart ist berechtigt in Verbindung mit einem weiterem von Vorstand, Verbindlichkeiten für Büro- und Verwaltungsbedarf einzugehen
d. der Mitgliederversammlung bei einem Betrag von mehr als 1.000,- € 
(2) Es ist unzulässig, einen einheitlichen wirtschaftlichen Vorgang zu teilen, um dadurch die Zuständigkeit für die Genehmigung der Ausgabe zu begründen.
 
§ 8 Spenden 
(1) Der Verein ist berechtigt, steuerbegünstigte Spendenbescheinigungen auszustellen. 
(2) Spenden, für die eine solche Spendenbescheinigung erwünscht wird, müssen mit der Angabe der Zweckbestimmung dem Verein überwiesen werden. 
(3) Spenden kommen dem Gesamtverein zugute, wenn sie vom Spender nicht ausdrücklich einer bestimmten Abteilung zugewiesen werden (z.B. der Vereinsjugend). 
 
§ 9 Inventar 
(1) Zur Erfassung des Inventars ist vom Vorstand ein Inventar- Verzeichnis anzulegen. 
(2) Es sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind. 
(3) Die Inventar – Liste muss enthalten:
a. Anschaffungsdatum
b. Bezeichnung des Gegenstandes
c. Anschaffungs- und Zeitwert
d. beschaffende Abteilung
e. Aufbewahrungsort (Gegenstände, die ausgesondert werden, sind mit einer kurzen Begründung anzuzeigen) 
(4) Zum Haushaltsplanentwurf ist von dem Vorstand eine Inventurliste vorzulegen. 
(5) Unbrauchbares bzw. überzähliges Gerät und Inventar ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Der Erlös muss der Vereinshauptkasse zugeführt werden. Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg vorzulegen. 
 
§ 10 Zuschüsse 
(1) Nicht zweckgebundene Zuschüsse werden im Rahmen der Haushaltsplanberatung verteilt. 
(2) Jugendzuschüsse sind für die Jugendarbeit zu verwenden.
 
 
G. Strafenkatalog
 
(1) Wer sich ohne einen triftigen Grund 15 Minuten verspätet und dies nicht vorher Kund gegeben hat, zahlt eine Strafe von in Höhe von einem Euro. 
(2) Ein Nichterscheinen ohne Abmeldung beim Trainingsleiter bzw. Mannschaftskapitän wird mit 2,50 Euro geahndet. (weggelassen ab 1. Mai 2008) 
(3) Rauchen außerhalb der dafür vorgesehenen Pause wird mit 50 Cent bestraft. 
(4) Alkoholgenuss vor oder während des Trainings bzw. des Wettkampfes, wird insoweit geahndet, dass der Schuldner die Höhe des verzehrten Getränkes zu tragen hat. 
(5) Drogenkonsum vor dem Training bzw. Wettkampfes wird mit Ausschluss des Trainings bzw. Wettkampfes bestraft.  
(6) Drogenkonsum während des Trainings bzw. Wettkampfes wird mit Ausschluss des Trainings bzw. Wettkampfes bestraft und es ist zwingend erforderlich, dass die volle Trainings- oder Wettkampfgebühr getragen wird. 
(7) Die erhobenen Strafgelder werden in die „Bowling – Spenden –Sau“ eingezahlt. 
 
H. Inkrafttreten
 
Diese Vereinsordnung trat mit ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung am 01.03.2008 in Kraft.

 


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